Posts Tagged: Berufsbekleidung


11
Mrz 11

Auf der Suche nach dem CLINIC DRESS-Gesicht

Was hat ein Model-Casting mit Berufsbekleidung zu tun? Gar nichts, wenn man dabei nur an dröge Kasacks denkt. Jede Menge, wenn man unter Berufsbekleidung funktionelle und zugleich modische Fashion für Profis versteht.

Wir haben es gewagt und uns vor ein paar Wochen auf ganz neues Terrain begeben: Im Zuge der Zusammenführung der Marken clinic+job-dress und DK Berufsmode zu unserer neuen Marke CLINIC DRESS, riefen wir auf allen Kanälen zum großen CLINIC DRESS Model-Casting auf. Dem Gewinner winkt als Hauptpreis ein professionelles Foto-Shooting für unseren ersten CLINIC DRESS-Katalog im April 2011 in Hamburg.

Der Zuspruch, den die Aktion mit über 300 Bewerbungen und über 42.000 Stimmen bislang erfahren hat, ist enorm – und das ganz ohne Heidi Klum. Der Erfolg zeigt mir wiedermal, welche Chancen sich für uns ergeben können, wenn wir mit unseren Kunden in eine direkte und persönlichere Kommunikation treten und Authentizität schaffen. Ein Ansporn für die Zukunft!

Übrigens: Das Casting ist noch nicht vorbei. Gerade erst hat unsere 9-köpfige Jury ihre Top15 nominiert, für die jeder noch bis zum 25. März 2011 abstimmen kann . Unter den Juroren befinden sich unter anderem die Fashion-Experten Wolf Lück aus Hamburg (Model-Agent von Wolf-Models), Siems Luckwaldt aus München (Journalist und Autor des Lifestyle-Blog-Magazins Nahtlos!) und Paolo Faussone (Fotodesigner aus Berlin).

Und sonst so?

Wer mal sehen will, wie und wo echte Fashion Trends gemacht werden, dem empfehle ich den Dokumentarfilm „The September Issue“ aus dem Jahr 2009. Grace Coddington, langjährige Kreativ-Direktorin von Vogue-Chefin Anna Wintour, ist hier mein ganz persönlicher Star. Frei nach Anna Wintour: „Anything else?“


7
Mrz 11

Richtigstellung

Das Osnabrücker Dreigestirn

Das Osnabrücker Dreigestirn (Quelle: ossensamstag.de)

Entgegen anders lautendenden Gerüchten, stellen wir klar, dass wir nicht für die Berufsbekleidung dieser ehrenwerten Herrschaften verantwortlich sind.  Wir wollen uns ja nicht mit fremden Federn schmücken!

Richtig dagegen ist, dass wir in Osnabrück bereits am Ossensamstag unseren Karnevalsumzug feierten und heute, am Rosenmontag, leider wieder ganz normal zur Arbeit müssen. In diesem Sinne wünsche ich allen Jeckinnen und Jecken ein dreifach donnerndes “Helau!”. Kommen Sie gut durch die närrische Zeit.


4
Mrz 11

Still alive

Erst die Jahresendralley, dann die Feiertage, ein wenig Urlaub und der Jahresabschluss: Die letzten Wochen vergingen wie im Flug. Sind drei Monate Blogpause entschuldbar? Nicht wirklich. Doch da ich als junger Mensch nie Tagebuch geführt habe und auch kein „Digital Native“ bin, vielleicht nachvollziehbar.

Was ist in der Zwischenzeit passiert? Nach 3 schmerzvollen Restrukturierungsjahren ist unserer Mannschaft ein toller Turnaround gelungen. Im Januar 2011 haben wir mit der Umsetzung der Neuausrichtung unseres Konzerns begonnen. Ziel der neuen, „glokalen“ Strategie ist lokal stärker zu werden, den Fokus noch gezielter an Kundenbedürfnissen auszurichten und dabei die Vorteile einer global agierenden Gruppe zu nutzen.

Alles schon einmal gehört? Wahrscheinlich. Aber für mich ist es toll zu erleben, wie eine Vision nicht  in einer Power-Point-Präsentation vergilbt, sondern in den Köpfen und Herzen der Kollegen Eingang findet. Wie  intensive und gut organisierte Kommunikation Begeisterung und Identifikation mit der Sache schafft. Wir stehen am Beginn einer spannenden Reise mit dem Ziel, für unsere Kunden die begehrteste Adresse  im Berufsbekleidungsmarkt zu werden.

Und sonst so?

Kurz vor dem Sturz ;-)

Neulich war ich mit Familie und Freunden das erste Mal seit vielen Jahren wieder Skifahren. Nach zwei Tagen auf den gemieteten Carving-Ski hat mich mein Übermut allerdings so verkanten lassen, dass meine Schulter heute noch schmerzt. Sonne und Schnee, die Berge und der Spaß mit den Kindern haben dafür aber satt entschädigt. Wir beraten jetzt schon, wo es nächsten Winter hingehen könnte.


16
Nov 10

Casual Friday – Der Erste

Casual Friday (…) bezeichnet die in vielen Unternehmen praktizierte Gepflogenheit, freitags von der strengen Kleiderordnung abzurücken und statt der sonst üblichen Geschäftskleidung legere oder sportliche Kleidung zu tragen“, lehrt uns Wikipedia. Entstanden in den späten 1950er Jahren in großen Unternehmen in den USA, stellt der Casual Friday einen bewussten Bruch mit den gängigen Konventionen dar, mit dem Ziel, sich von den Zwängen des Büroalltags zu lösen, zumindest für einen Tag.

In den letzten 2 ½ Jahren haben wir in unserem Unternehmen mehr als nur eine Regel gebrochen. Gemeinsam haben wir eine fundamentale Restrukturierung durchlaufen, die manchmal schmerzhaft war. Was heute zählt ist, dass wir uns auf den Weg gemacht haben und diesen Weg wollen wir erfolgreich fortsetzen, unsere Strategie weiterentwickeln. Ich möchte an dieser Stelle künftig über diesen Weg berichten, darüber was es heißt unterwegs zu sein. Für mich persönlich und für das Unternehmen cjd profashion, für alle die hier arbeiten. Ich habe mir vorgenommen, dies offen und ehrlich zu tun. Ungeschützt. Ich werde hier über das schreiben, was mich, was uns bewegt. Ohne Schlips und Krawatte.

Bei der Frage was ist eigentlich wirklich Strategie, ist uns klar geworden, dass Strategie keine ppt-Präsentation und kein Beratungsprojekt ist. Strategie ist vielmehr ein Erkenntnisprozess, der zu einer gemeinsame Vision und daraus abgeleiteten Zielen führt, die von allen Mitarbeitern in der Organisation – vom Marketing bis zum Lager – so verinnerlicht werden, dass sie daran Entscheidungen und Handlungen selbständig ableiten können. Dies hat eben vor allem mit Kommunikation zu tun.

Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, einen Blog zu starten, um mit unseren Kunden, Lieferanten und Meinungsmachern unserer Branche in Kontakt zu treten und zu erarbeiten, wie wir mehr Nutzen für unsere Kunden schaffen können. Dabei wäre es klasse, wenn es gelänge, andere Treiber von Veränderungsprozessen in diesen Dialog mit einzuladen und Erfahrungen auszutauschen.

Mein alter Freund Alex würde mich an dieser Stelle wahrscheinlich fragen „wie naiv ist das denn?“. Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, wer von unseren Kunden und Interessensgruppen diesen Kommunikationskanal heute aktiv und regelmäßig nutzt. Woher auch, bin ja schließlich selbst Novize. Wenn mir aber am Ende dieser Blog zumindest soviel Zeit gäbe, regelmäßig gemeinsam mit meinen Kollegen über unsere Zukunft nachzudenken und uns auszutauschen, so hätte er seinen Zweck, wenn auch zugegebenermaßen einen therapeutischen, durchaus erfüllt.

M.